Metaphern-Datenbank
Sprachliche Bilder als Erwiderung. Hier gibt es jeweils einen Einwand und als Erwiderung eine Metapher. Inklusive der Kernaussage, den Schlüssel zur universellen Anwendbarkeit. Das gibt's nirgendwo im Netz. Mehr
Antwort-Bibliothek
Die grösste im Internet zu findende Sammlung von häufig zu hörenden Angriffen und den knackigsten Antworten dazu. Business, Partnerschaftsfront, Verhandlungen, Anmache... hier finden Sie alles! Mehr
Pöhm Live Video
Erleben Sie Matthias Pöhm als packenden Redner auf einer Grossbühne vor 600 Leuten in einem 4 Minuten Video. Thema: "So werden Sie sprachlich unverwundbar" Mehr
Schlagfertigkeit für Lehrer
Strategien, Handlungsanweisungen und konkrete Antworten, wie Lehrer sich gegen Pauschalvorwürfe von den Eltern, von Gesellschaft und Schulbehörde wehren können. Mehr
Schlagfertigkeit Techniken
21 hochwirksame Schlagfertigkeits-Techniken. Mit ausführlicher Beschreibung inklusive Übungsteil. Gratis für Sie! Mehr
Worthülsen-Lexikon
Das Lexikon für Fremdwörter, Worthülsen, und Anglizismen. Was kann man anschaulicher sagen für: Best practice, flexibel, go life, innovativ, CEO ...u.s.w. Hier finden Sie Antworten! Mehr
Schlagfertige Geschichten
Über 250 von Usern zugesandte schlagfertige Geschichten. Eine herrliche Inspiration. Sie können Sie nach Knackigkeit sortieren lassen und sogar selbst bewerten! Mehr
Firmenleitbild Generator
Firmenleitbilder, können jetzt ganz einfach, von jedem Lehrling innerhalb von Sekunden erstellt werden. Hier finden Sie einen "Leitbild-Generator". In zwei Sekunden das fertige Statement! Mehr
Hier finden Sie: bildhafte Vergleiche, Metaphern, Parabeln, Gleichnisse,
Fabeln, und sprachliche Bilder. Hier gibt es jeweils einen Angriff, einen Einwand oder ein Argument und als Erwiderung liefern wir Ihnen eine Metapher. Einzigartig an dieser Seite ist, dass Sie mit der jeweiligen "Kernaussage" den Schlüssel geliefert bekommen, wie Sie die Metapher universell auf beliebige andere Argumente anwenden können. Derzeit sind 239 Metaphern in der Datenbank. Die Metaphern in dieser Bibliothek sind so gestrickt, dass Sie dann wirklich im Alltagsgespräch als Argument einsetzen können. Damit sind Sie dem Gesprächspartner einfach immer eine Nasenlänge voraus.
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Mein
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Was wir hier als Metapher bezeichnen kann aber genauso auch als
bildhafter Vergleich, Parabel, Gleichnis, Fabel, oder sprachliches
Bild bezeichnet werden.
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Meine Aktien steigen bestimmt. Die Firma, von der ich die Aktien besitze hat neue Leute eingestellt. Ich freue mich so!
Metapher Erwiderung:
Eins hab ich gelernt vom Leben: Schreie erst dann Hurra, wenn das Huhn das Ei gelegt hat, und nicht wenn es nur gegackert hat.
Kernaussage der Metapher:
Es ist klug sich erst dann zu freuen, wenn ein definitves Ergebnis vorliegt, nicht wenn gute Signale kommen
Weitere Einwände, auf die die Metapher passt:
Klasse! Ich suche einen Job und ich hab heut zufällig eine Firma aus dem Branchenbuch blind angerufen und die sagten prompt: Gut dass Sie anrufen, wir suchen grad jemand.
Ein Interessent hat angerufen und gefragt, ob ich ich auch Inhouse-Seminare mache. Jetzt gehts aufwärts mit meiner Unternehmensberatung
Der Rechtsanwalt sagt, mit dem Schreiben, das wir da gefunden haben, sind die Chancen gut, den Prozess zu gewinnen
3 Bewertungen - Punkte: 5.7
Die gewogene Sau(62)
Einwand:
Wir haben schlecht bei der Pisa-Studie abgeschnitten. Das passiert uns aber nicht mehr. Denn jetzt werden in den Schulen viel mehr Tests abgehalten
Metapher Erwiderung:
Es gibt eine Bauernregel in Bayern die sagt: Eine Sau wird nicht durch Wiegen fett, sondern durch füttern.
18 Bewertungen - Punkte: 9.1
Die Waage zum Säue wiegen(63)
Einwand:
Wir brauchen keinen Controller. Es gibt eine Bauernregel in Bayern die sagt: Eine Sau wird nicht durch Wiegen fett, sondern durch füttern.
Metapher Erwiderung:
Wenn aber mehr Säue gezüchtet werden, als gegessen werden können, wird derjenige seine Schweine am vorteilhaftesten verkaufen und damit seinen Hof erhalten können, der diese zum genau richtigen Zeitpunkt schlachtet. Das Werkzeug zum Feststellen des optimalen Schlachtzeitpunktes ist: Die Waage.
4 Bewertungen - Punkte: 5.8
Der General im Krieg(64)
Einwand:
Die von Ihnen entwickelte Software ist nicht richtig dokumentiert
Metapher Erwiderung:
Stellen Sie sich vor, Sie wären General im Krieg. Sie wissen, am nächsten Morgen wird ein grosser Angriff gefahren. Wie die letzten Wochen auch, werden wieder einige ihrer Männer sterben. Sie können die Nacht nicht schlafen und bleiben wach. Plötzlich klopft es an Ihrer Baracke und ein Soldat kommt herein. Er sagt: "Ich möchte mich beschweren!". Sie sagen: "Was ist?" Er sagt: "Es gibt eine Vorschrift bei uns im MIlitär: Die Farbe der Schnürsenkel muss die selbe Farbe haben, wie die Farbe der Schuhe! Meine Schuhe sind grau, aber die Farbe der Schnürsenkel ist olivgrün!" (Pause) So empfinde ich die Situation hier. Mein Programm ist in Ultrakurzer Zeit entwickelt, wir haben die Konventionalstrafe vermieden, es funktioniert in allen Anforderungen, der Kunde ist zufrieden! Und wir unterhalten uns grade über die Farbe der Schnürsenkel, wo eigentlich doch Kriege zu gewinnen waren. (Copyright M. Pöhm)
Kernaussage der Metapher:
Bei jedem grossen Projekt gibt es kleinere Problemchen, die auftauchen. Wir reden über unwichtige Details, wir müssen unsere Energie auf das höhere Ziel richten
Weitere Einwände, auf die die Metapher passt:
Mein Geburtstag ist dir nicht wichtig. Du hast an deinem PC gearbeitet und warst gar nicht feierlich angezogen als ich zu dir gekommen bin. Erst DANACH hast du dir was Schickes angezogen
Herr Marketingleiter, um Nummer 1 im Markt zu werden, ist es wichtig, dass wir den Prospekt in den haargenau selben Farben halten, wie unser Firmenlogo. Darüber sollten wir mal ein Meeting machen
Wir machen diesmal eine Party mit 50 eingeladenen Gästen. Damit das eine gelungene Feier wird, müssen wir vorher die Blumen im Garten vom Unkraut befreien
3 Bewertungen - Punkte: 9
Das Bago-Spiel(65)
Einwand:
(Frau zu Mann) Ich hab mich zwar mit dir getroffen, aber ich wollte eigentlich nur flirten, denn ich hab einen Freund. Das hab ich dir zwar nicht gesagt, aber Flirten ist doch auch schön! Wir können uns gern wieder treffen.
Metapher Erwiderung:
Es gab einmal in grauer Vorzeit zwei Völker aus der Fabelwelt auf der Erde. Die einen Wesen hiessen Fredies, und die anderen hiessen Maltus. Maltus lebten an Land und Fredies lebten im warmen Gewässern. Beide hatten eine gemeinsame Leidenschaft: Sie spielten zusammen ein Spiel mit Namen Bago. Fredies wie Maltus gingen mit Leidenschaft diesem Spiel nach. Das Spiel ging so: Ein Maltu tanzte so lange oben am Uferrand mit Schalmeienklängen bis es ihm gelang ein Fredie unter dem Wasser so sehr anzustecken, dass er synchron mit dem Maltu tanzte. Gelang ihm das, dann bekam der Maltu eine Belohnung: Er erhielt vom Fredie einen leckeren Fisch. Gelang ihm das aber nicht, weil sein Tanz nicht anregend genug war, dann bekam das Wasserwesen etwas, was nur Malus besassen: Ein Stück Gemüse. Es gab noch ein zweites Spiel. Dieses Spiel hiess Trilf und war identisch mit dem ersten Spiel, bis auf ein wichtiges Detail. Es ging um nicht's. Egal, wer gewonnen hatte, nach dem Tanz wurde keine Belohnung in Form von von Fisch oder Gemüse gegeben. Es stand nicht's auf dem Spiel. Die Maltus vollführten am Uferrand genauso den Tanz, wie beim Bago, die Fredies im Wasser gingen genauso darauf ein, aber danach ging man einfach wieder seines Weges. Die Spielregeln für beide waren gegeben und beide spielten das Spiel mit gleicher Leidensaft. Die Maltus aber spielten lieber mit echten Spieleinsatzt wohingegen die Fredies viel lieber ohne Spieleinsatz spielten. Viele Maltus gingen gar nicht mehr zum Spielen, wenn es nur um Trilf ging. Ihnen war die Zeit zu schade, Sie machten lieber etwas für Sie wichtigeres. Mit der Zeit gab es nun immer häufiger Wasserfredies, die, um ihrer Spielleidenschaft zu frönen, die Maltus im Glauben liessen, dass sie Bago anstatt Trilf spielten. Sie liessen die Maltus ihren Tanz vollführen , so lange bis ein Fredie synchron mittanzte. Aber dann liessen Sie die Maltus einfach stehen, ohne die erwartete Belohnung . Ein Maltu spielte und tanzte, gab alles, verführte ein Fredie zum mittanzen... und bekam nichts zurück. Wenn er wusste, dass nur Trilf gespielt wurde, ging auch der Maltu fröhlich nach Hause. Aber jedesmal, wenn er Bago spielen wollte und fand einen Fredie zum mitspielen aber danach merkte er, dass er nur zum Trilf spielen missbraucht wurde, ging er traurig nach Hause. Heidi, du kannst ja gerne Trilf spielen - aber such dir dafür keinen Mitspieler aus, der Bago spielen will. (M. Pöhm)
Kernaussage der Metapher:
Immer dann, wenn Frauen sich nur zum Flirten treffen wollen, Männer aber dazu keine Lust haben
13 Bewertungen - Punkte: 4
Der Bau der Kathedrale(66)
Einwand:
Unterlagen ablegen macht keinen Spass. Das find ich langweilig
Metapher Erwiderung:
Ein Kaufmann in alter Zeit lief an einer Baustelle vorbei, wo er einen Mann bei der Arbeit beobachtete. Der Arbeiter haute mürrsich und missgelaunt auf einen Stein ein. Er fragte ihn: "Warum bist du so schlecht gelaunt?" Der Arbeiter antwortete: "Die Arbeit macht keinen Spass, ich muss den ganzen Tag Steine klopfen." Der Kaufmann lief weiter und entdeckte plötzlich an der selben Baustelle einen anderen Arbeiter, der fröhlich singend und mit grossem Elan ebenfalls am Steine Klopfen war. Er fragte ihn: "Du musst den ganzen Tag Steine klopfen. Was ist der Grund für deine gute Laune?" Der Arbeiter lächelte ihn an und sagte: "Weisst du, den Stein, den ich hier bearbeite, der wird irgendwann an diesem Gebäude sein" Und er deutete mit der Hand auf eine im Bau befindliche Kathedrale. Schauen Sie, genauso ist es mit dem Unterlagen ablegen. Ob Sie Freude am Unterlagen Ablegen empfinden, hängt nicht davon ab, WAS Sie tun, sondern nur, ob Sie ein übergeordnetes Ziel dahinter sehen können.
Kernaussage der Metapher:
Ob man Freude an einer Arbeit empfinden, hängt nicht von der Art der Arbeit ab, sondern nur, ob man ein übergeordnetes Ziel dahinter sieht. Entweder macht man das was man machen muss mit Freude oder man fühlt sich als Teil einer Gemeinschaft, eines größeren Ganzen
5 Bewertungen - Punkte: 5.8
Die Zwillinge(67)
Einwand:
Bei uns zu Hause hat's nicht gereicht für eine ordentliche Ausbildung. Ich hatte nicht die gleichen Chancen wie du. Deshalb ist aus mir nichts geworden
Metapher Erwiderung:
Zwei eineiige Zwillinge sind bei einem alkoholkranken, arbeitslosen Vater gross geworden, der sie als Kinder immer geschlagen hat. Der Vater kam eines Tages ins Gefängnis, und die Zwillinge wurden von der Mutter alleine gross gezogen. Aus dem einen Zwilling wurde ein depressiver Fürsorgeempfänger aber aus dem anderen wurde ein erfolgreicher zufriedener Geschäftsmann. Man fragte eines Tages beide, worauf sie ihre jetzigen Lebensumstände zurück führten. Beide gaben die selbe Antwort: "Klar, bei so einem Vater!"
7 Bewertungen - Punkte: 6
Das Leben im Jenseits(68)
Einwand:
Ich werde Lehrer, da hab ich immer so viel Freizeit
Metapher Erwiderung:
Eines Tages starb ein Mann und er ging in das Jenseits ein. Als er drüben war, kam eine Gestalt in einem weissen Gewand auf ihn zu und sagte: "Du bist hier in einem Reich gelandet, da kannst du dir wünschen, was immer du auch an Vergnügen begehrst" Der Mann sagte: "Oh, ich bin begeistert. Bring mir das Meer und Palmen und schönen Strand, bring mir viel Musik, bring mir Partys und fremde Länder, bring mir beste Speisen und schöne Frauen, bring mir spannende Filme und einen Vergnügungspark." Das Wesen schnippste mit dem Finger, und alles, was er wünschte, war sofort geschehen. Nach einigen Monaten kam die Gestalt im weissen Gewand wieder und fragte, was er denn jetzt wünsche. Der Mann sagte: "Ich bin all dieser Dinge überdrüssig geworden. Ich will etwas sinnvolles tun, sonst wird mir das hier zur Hölle." Die Gestalt im weissen Gewand antwortete: "Was denkst du, wo du hier gelandet bist?" Genauso ist es mit dem Lehrerberuf. Wenn du ihn nur deshalb wählst, weil du viel Freizeit hast, aber ansonsten keinen sinnvolle Tätigkeit darin siehst, dann hast du die Hölle gewählt
Kernaussage der Metapher:
Jedesmal, wenn jemand nur sein Freizeitvergnügen als erstrebenswertes Ziel ansieht
Weitere Einwände, auf die die Metapher passt:
Wenn ich mal viel Geld habe, dann höre ich auf zu arbeiten und mach mir ein schönes Leben
Wenn ich so viel Geld hätte, wie Bill Gates, würde ich nur noch Segeln und meinen Hobbys nachgegehen
8 Bewertungen - Punkte: 7.6
Die Matrix(69)
Einwand:
Therese Neumann aus Norbayern war durch einen Unfall blind und gelähmt. Im Jahr 1923 erfuhr sie durch ihre Gebete an die heilige Therese von Liseux auf wundersame Weise Heilung. Seit jener Zeit nahm sie bis auf eine kleine Hostie, weder Nahrung noch Getränke zu sich. Wer an Jesus Christus glaubt, dem passieren solche Wunder.
Metapher Erwiderung:
Die Menschen sind wie eine unendliche Matrix. Alle Menschen, die jetzt leben, die je gelebt haben und die jemals leben werden, sind ein Punkt auf dieser unendlichen Matrix. Auf dieser Matrix gibt es immer wieder, unregelmässig verteilt, Leuchtpunkte von Menschen, die Aussergewöhnliches vollbringen. Einer heilt durch Hand Auflegen einen Gelähmten, einer kann die Zukunft voraussehen, einer kann mit Toten kommunizieren, einer kann dem Wetter befehlen, einer bekommt von Tieren Antworten, einer opfert sein Leben für einen anderen, oder einer kann über Jahre ohne Nahrung leben... Jetzt kommt die Religion, zieht willkürlich einen kleinen Kreis auf dieser Matrix und sagt: Diese leuchtenden Menschen innerhalb dieses Kreises sind alle von unserem Glauben, seht ihr nicht, dass unser Glauben der wahre Glaube ist? Aber es gibt Abermillionen von Leuchtpunkten ausserhalb dieses Kreises. Man muss weder an Christus glauben, noch irgend einer anderen Religion angehören, um etwas besonderes zu schaffen - um ein Leuchtpunkt zu sein (Copyright M. Pöhm)
Kernaussage der Metapher:
Jedesmal, wenn jemand sagt: Einer aus meinem Glauben hat Wundersames erlebt, oder bewirkt. Deswegen ist dieser Glaube der Richtige
Weitere Einwände, auf die die Metapher passt:
Franz von Assisi konnte mit Tieren reden, er war Christ
Ich habe 7'777 mal zu Allah gebetet mit dem immerselben Anliegen und Allah hat es erhört, es war ein Wunder
Wir haben einen fünftägigen buddhistischen Kurs gemacht, genannt Phowa, wo wir das Sterben geübt haben. Wir haben immer und immer wieder den Körper durch den Schädel verlassen und sind wieder rein gegangen. Am Ende der 5 Tage, hatten die Teilnehmer sichtbare kleine Löcher im Schädel.
5 Bewertungen - Punkte: 4.4
Das Mäntelchen(70)
Einwand:
Ich geb keine Runde aus, du hast auch noch keine ausgegeben!
Metapher Erwiderung:
In einem kühlfeuchtem Gebiet auf unserer Erde lebten einst kleine gnomartige Fabelwesen. Diese Fabelwesen schützten sich vor der Kälte mit einem Mäntelchen. Unter den Gnomen war es Tradition die Mäntelchen immer sofort zu verschenken, sobald ein Gnom auf einen anderen stiess, der selbst kein Mäntelchen hatte. Kam ein Gnom, ohne Mäntelchen des Wegs, bot ein anderer ihm sofort sein Mäntelchen als Geschenk an. Wenn zwei Gnome mit Mäntelchen, einem Gnom ohne Mäntelchen begegneten, dann entbrannte immer ein Streit, wer derjenige sein durfte, der den anderen mit seinem Mäntelchen beglücken konnte. Auf diese Weise, ging zwar immer ein Gnom ein kurzes Stück des Weges ohne Mäntelchen, aber er konnte sicher sein, der nächste würde auch ihm wieder ein Mäntelchen schenken. So herrschte ein Zustand, in dem niemals ein Gnom länger frieren musste. Alle waren glücklich und zufrieden. Eines Tages kam ein Fremder in die Gnomen-Welt. Er beobachtete das Treiben der Gnomen, und sprach er zu einem Gnom: "Was passiert, wenn du einmal kein Mäntelchen geschenkt bekommst? Dann hast du deines hergegeben und vielleicht bekommst du keines mehr zurück? Besser du behältst vielleicht dein Mäntelchen, dann hast du die Sicherheit, immer eines für dich zu haben." Der Gnom hörte das, wurde unsicher und beschloss, sein Mäntelchen ab sofort nicht mehr zu verschenken. Bei der nächsten Begegnung lief er einfach am anderen frierenden Gnom vorbei. Der andere Gnom war sehr verwundert und wurde unsicher, ob ihm das nicht auch noch einmal passieren könnte und er beschloss, beim nächsten mal, auch das geschenkte Mäntelchen für sich zu behalten. Andere Gnome beobachteten dies und auch sie hielten aus Angst frieren zu müssen ihr Mäntelchen zurück. So zog die neue Sitte immer weitere Kreise und eines Tages begannen einige sogar, die ihnen geschenkten Mäntelchen zu horten. Und so wurden Monat um Monat immer mehr Gnomen angesteckt bis eines Tages niemand mehr sein Mäntelchen verschenkte. Jetzt musste man verhandlen, diskutieren oder sogar Druck ausüben, um wieder in den Besitz eines Mäntelchens zu kommen und so fror der grösste Teil der Gnomen-Bevölkerung, obwohl doch einst für alle genügend Mäntelchen da gewesen waren. Schau so ist es auch hier mit der Runde: Wenn jeder sich immer darum streiten würde, wer heute schenken darf, anstatt sich zu streiten, wer heute schenken muss, dann würde jeder unterm Strich genauso oft bezahlen wie jetzt, nur mit viel mehr Zufriedenheit und weniger frostigen Gefühlen.
Kernaussage der Metapher:
Wenn alle von irgendwas immer geben, dann geht's unterm Strich allen besser, als wenn jeder versucht es für sich zu behalten
Weitere Einwände, auf die die Metapher passt:
Sie waren an diesem Unfall Schuld, ich habe alles richtig gemacht
Ich gratuliere dem nicht zum Geburtstag, der hat mir auch noch nie gratuliert
Die Nachtschicht will ich nicht machen, der Heinz wäre heute dran
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(Copyright Matthias Pöhm. Die Metaphern dürfen nur mit
Genehmigung des Autors zur weitergehenden Publikation in Websites
oder anderen Medien verwendet werden)
Haben Sie schon mal ein Rhetorik-Seminar bei irgend einem beliebigen
Seminarveranstalter besucht? Falls Nein, würde ich Ihnen
empfehlen dies zu tun, bevor oder nachdem Sie ein Rhetorikseminar
bei Matthias Pöhm besuchen. Nur dann können Sie den
Unterschied ermessen, zwischen dem, was da draussen so üblich
ist, und dem was Sie bei Pöhm mitbekommen. Da gibt es
Rhetorik-Seminare, da verplempern Sie einen ganzen Vormittag um ihren
Sitznachbarn kennen zu lernen. Da gibt es Rhetorikseminare, da lernen
Sie sich hinter irgendwelchen Rednerpulten zu verstecken. Da gibt es
Rhetorik-Seminare, da wird ihnen der Umgang mit mittelmässigen
Schulunterricht entsprechenden Präsentationshilfsmitteln
beigebracht. Da gibt es Rhetorikseminare, da lernen Sie
hochkomplizierte, einen mitreissender Vortrag verhindernde
Redestrukturen (5-Satz-Struktur, These-Antithese-Sysnthese...
u.s.w,). Da gibt es Rhetorik-Seminare, da lässt der
Rhetorik-Trainer akademisches Dahergerede wie "kundenorientiert",
"dynamisch", "innovativ", "flexibel"...
als tolerierbar durchgehen. Da gibt es Rhetorikseminare, da machen
Sie sich klein, indem sie sich vor der Rede selbst vorstellen. Da
gibt es Rhetorik-Seminare, da lernen Sie langatmige Begrüssungen
und administrative Ankündigungen an den Anfang zu stellen. Da
gibt es Rhetorikseminare, da lernen Sie am Anfang spannungstötende
Übersichten über ihren Redeinhalt zu geben. Da gibt es
Rhetorik-Seminare, da lernen Sie die Langweile beim Publikum
erzeugende Regel bei Folien niemals etwas abzudecken sondern immer
alles zu zeigen. Da gibt es Rhetorikseminare, da lässt man Sie
im Irrglauben, dass Text auf Folien tolerierbar sei. Da gibt es
Rhetorik-Seminare, da werden Sie weiter als Marionette von
Powerpoint zugelassen – Da gibt es Rhetorikseminare, da wird
der Beamer und Powepoint als Möglichkeit überhaupt noch in
Betracht gezogen. Da gibt es Rhetorik-Seminare, deren Trainer kennen
das um einen Zehner-Faktor wirksamere Mittel als Ersatz für
Powerpoint nicht einmal. Da gibt es Rhetorikseminare, da lernen Sie
die spannungstötende Regel, neben der männlichen, auch
immer die weibliche Form zu nennen (Z.B "Bürgerinnen und
Bürger".) .Da gibt es Rhetorik-Seminare, da wird ein
verkrampfte, unansteckendes Dauer-Lächeln, als Sympathiefördernd
verkauft. Da gibt es Rhetorikseminare, da erkennt der Trainer
nicht das in einer Betonung verborgene Detail, das eine ganze Rede
wie eine einzige Aufzählung wirken lässt. Da gibt es
Rhetorik-Seminare, da lernen Sie das Märchen, dass ein
zusätzlich angesprochener Sinneskanal die Wirkung der Rede immer
erhöhen würde.
Nur beim Rhetorikseminar bei Pöhm, lernen Sie die Einführung
einer neuartigen rhetorischen "Wirk-Frage" und die
Methode wie Sie auf solche Fragen kommen. Nur beim
Rhetorik-Seminar bei Pöhm, lernen Sie die Einführung des
"anonymen Redens": wie Sie aus jedem noch so trockenen
Thema einen Krimi basteln können und vor allem die Methode,
wie Sie selbst drauf kommen können. Nur beim Rhetorikseminar bei
Pöhm, lernen Sie die "Wirksprache" kennen: Die Sprache
mit der Zuhörzwang beim Publikum entsteht und vor allem die
Methode, wie Sie technisch vorgehen, damit Sie's nachahmen
können. Nur beim Rhetorik-Seminar bei Pöhm, lernen
Sie die Methode kennen, wie Sie die aufgebaute Handlungsenergie am
Ende der Rede kanalisieren. Nur beim Rhetorikseminar bei Pöhm,
lernen Sie 4 Methoden, wie Sie innerhalb einer Rede zum
Meinungsführer werden. Nur beim Rhetorik-Seminar bei
Pöhm, lernen Sie die Einführung der Simulgantechnik, das
ist die Methode wie Sie ohne Zeitaufwand ihren Wortschatz erweitern.
Nur beim Rhetorikseminar bei Pöhm, lernen Sie die Methode, wie
sie Gleichnisse und bildhafte Vergleiche finden können und vor
allem den todsicheren Test, ob sie mit ihrem Gleichnis auch einen
Treffer gelandet haben. Nur beim Rhetorik-Seminar bei Pöhm,
lernen Sie die Einführung und Analyse einer "Demonstration"
was dahinter steckt und vor allem die Methode wie Sie sie mit
fast mathematischer Vorgehensweise einfach SELBST finden können.
Nur beim Rhetorikseminar bei Pöhm, lernen Sie das in der
Szene unbekannte Know-How wie man den Overhead-Projektor zu einem
Verblüffenden Effekt einsetzen kann. Nur beim Rhetorik-Seminar
bei Pöhm, lernen Sie die von Fernsehprofi's abgeschaute Methode,
wie man profimässig mit Notizkarten umgeht, so dass das Publikum
es nicht einmal registriert. Nur beim Rhetorikseminar bei Pöhm,
lernen Sie die nirgendwo in der Rhetorik-Szene bekannten 6 Methoden
um beim Flipcharts die Wirkung zu verdreifachen. Nur beim
Rhetorik-Seminar bei Pöhm, lernen Sie den Mut zu haben als
Meinungsführer und grosser Verkünder aufzutreten. Nur beim
Rhetorikseminar bei Pöhm bekommen Sie die Erlaubnis, wo immer
Sie sind, als ein grosser Mensch auftreten zu dürfen... nicht
nur in der Rhetorik.
Matthias Pöhm besitzt ein Rhetorik Know-How, das zum grössten Teil
aus ihm heraus kommt, das nicht irgendwo gelernt, abgelesen oder
übernommen ist.
Falls Sie eine Rhetorik-Trainer kennen, von dem Sie sagen, er macht aus
seinen Teilnehmern in der selben Zeit bessere Redner als Matthias
Pöhm, so ist Herr Pöhm gierig darauf, jederzeit ein
Vergleichs-Training mit mehreren Teilnehmer-Gruppen durchzuführen,
bei dem dann am Schluss eine unabhängige Grossgruppe beurteilt,
welcher Trainer die besseren Redner hervorgebracht hat.